Rohstoff-Giganten: Herr Mahnert auch Sie haben vor unserem Gespräch unsere Gedanken zur Gedanken zur möglichen weiteren Entwicklung des Goldpreises gelesen. Deshalb auch an Sie die Frage, wie realistisch erscheinen diese Ihnen?...
Rohstoff-Giganten: Herr Mahnert auch Sie haben vor unserem Gespräch unsere Gedanken zur Gedanken zur möglichen weiteren Entwicklung des Goldpreises gelesen. Deshalb auch an Sie die Frage, wie realistisch erscheinen diese Ihnen? Können Sie die positive Stimmung der Anleger für Gold auch aus der Sicht der Point&Figure-Charttechnik bestätigen?
Jörg Mahnert: Tja, sagen wir es mal so. Sicherlich kann ich die fundamentalen Gründe wie eine möglicherweise drohende Inflation sehr gut nachvollziehen. Von solchen Szenarien hat der Goldpreis immer profitiert. Und um es ganz klar zu sagen: Ich halte eine Inflation oder gar eine Stagflation aufgrund der gigantischen Geldmengen, die in die Märkte gepumpt wurden und werden, für weitaus wahrscheinlicher als ein Deflationsszenario. Aber für mich ist das Entscheidende: Gold befindet sich in einem klaren Point&Figure-Kaufsignal. In der Point&Figure-Charttechnik können wir das Kursziel eines solchen Signals klar mit einer einfachen Berechnung bestimmen. Beim Gold liegen 3 Kursziele vor, die kurzfristig, mittelfristig und langfristig gelten.
Das kurzfristige Kursziel von 1.370 USD pro Feinunze ist faktisch schon erreicht. Danach stehen 1.440 USD und 1.620 USD pro Feinunze auf der Agenda.
Rohstoff-Giganten: Das sind relativ bescheidene Ziele verglichen mit den 8.000 US Dollar pro Feinunze, die möglich wären, wenn sich Szenarien wiederholen, wie wir sie in den 70er, 80er und 90er Jahren bei extremen Preisanstiegen in einzelnen Anlageklassen gesehen haben.
Jörg Mahnert: Da sehe ich keinerlei Widerspruch, schließlich halte ich persönlich die 8.000 US Dollar auf Sicht von mehreren Jahren für durchaus denkbar. Allerdings spreche ich selbst beim langfristigen Ziel von einem Zeitraum von 6 bis 9 Monaten. Hier sollten wir auf keinen Fall die Zeitebenen verwechseln.
Rohstoff-Giganten: Wenn die Sprache auf die Edelmetalle kommt, reden fast immer alle nur vom Gold. Halten Sie diese einseitige Fixierung der Anleger auf das Gold für berechtigt?
Jörg Mahnert: Als Anleger darf man sich nicht in einzelne Anlagen verlieben, deshalb sehe ich es mit Skepsis, wenn immer nur alle vom Gold reden. Die zuvor genannten Kurszielziele im Gold sind attraktive Ziele, aber es gibt durchaus Rohstoffe, deren Point&Figure-Charts ebenfalls sehr große Chancen bieten.
Rohstoff-Giganten: Wenn Sie das schon anreißen, können Sie uns sicherlich einen besonders interessanten Rohstoff nennen?
Jörg Mahnert: Nehmen wir doch einfach einmal das Palladium. Hier beläuft sich das nächste Kursziel auf 750 US Dollar pro Feinunze. Vom aktuellen Kurs aus berechnet sind das satte +25%.
Rohstoff-Giganten: Welchen Zeithorizont haben Sie für dieses Kursziel?
Jörg Mahnert: Meine Prognose gilt für die nächsten 3 Monate. Ein Anleger sollte sich also nicht nur aufs Gold versteifen. Der richtige Mix an Rohstoffen und Edelmetallen macht den Erfolg aus. Im P&F-Trader bestücken wir deshalb das P&F-Rohstoffdepot immer mit den Rohstoffen, die aktuell die besten Chancen bieten.
Rohstoff-Giganten: Schließe ich richtig aus Ihren Äußerungen, dass Sie die Rohstoffe und Edelmetalle sehr positiv sehen und weitere Kurssteigerungen erwarten?
Jörg Mahnert: Auf jeden Fall. Rohstoffe und Edelmetalle gehören auch aus Point&Figure-Sicht aktuell in jedes Depot.
Rohstoff-Giganten: Herr Mahnert, wir danken Ihnen für das informative Gespräch und hoffen Sie zukünftig als Interviewpartner wieder einmal begrüßen zu dürfen.
Nach dem offiziellen Ende des Interviews, wir waren fast schon dabei uns zu verabschieden, hat mir Jörg Mahnert noch einige andere Rohstoffe benannt, die er außer Gold und Palladium aus Point&Figure Sicht für äußerst attraktiv hält und deshalb in sein Depot aufgenommen hat. Wenn Sie wissen möchten welche das sind, klicken Sie bitte hier.
Ingrid Heinritzi, die Chefredakteurin des Rohstoff-Depots, die Sie gestern bereits im Interview kennengelernt haben, hat mir freundlicherweise einen Gastkommentar zur Verfügung gestellt, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte
Goldener Herbst: Palmöl rast mit + 41,5% in die Gewinnzone. Legen Sie jetzt den nächsten Trade nach!
(Gastbeitrag von Ingrid Heinritzi, Chefredakteurin „Rohstoff-Depot“)
Liebe Rohstoff-Investoren,
die Welt braucht dringend landwirtschaftliche Rohstoffe. Das treibt die Preise erneut auf Rekordhöhen. Mit meiner letzten Empfehlung lag ich genau richtig. Palmöl hat gerade heute die + 41,5% Gewinnschwelle überschritten.
Aber die Palmöl-Rallye wird erst noch richtig losgehen. Wenn die Weihnachtszeit mit dem erhöhten Bedarf an Palmöl noch näher rückt, gibt es den nächsten Preisschub. Die Nahrungsmittel-Giganten wie Nestlé sind schon nervös. Denn der Nachschub nach Palmöl wird durch die schlechte Wetterlage im Haupterzeugerland Malaysia knapp und knapper.
Ein anderes Nahrungsmittel ist in den Fokus unserer Aufmerksamkeit gerückt: Schweinefleisch. Überall auf der Welt zeigen sich Engpässe. Was wird jetzt mit dem Preis passieren. Ich sage es Ihnen...
Fleischpreise werden dramatisch steigen. Ihre Gewinne auch.
„Russland wirbt um bayerische Bauern




